Der PDCA - Zyklus

Strukturierte systemische Beratung
für Unternehmen und Organisationen

Von der Auftragsklärung über Möglichkeitskonstruktionen zur tragfähigen Lösung

Das oft unterschätzte Kapital eines Unternehmens ist das Humankapital. Denn nur wer wirklich gesund ist, kann volle Leistung bringen! Systemische Beratung ist Beziehungsberatung und im Hinblick auf unser Berufsleben setzt diese an der Schnittstelle von Mensch zum Unternehmen an. Denn dort übernehmen wir auch unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Rollen. Vieles geschieht unbewusst und folgt scheinbar unsichtbaren Gesetzen. Haben wir guten Kontakt zu unseren Kollegen, Vorgesetzten und Kunden geht es uns gut. Ist der Kontakt belastet, fühlen wir uns schlecht. Die Folge können Belastungszustände, Demotivation oder Konkurrenzdenken sein.

Als systemische und psychologische Beraterin bin ich eine kundige Helferin, wenn es darum geht verlorenen Kontakt wieder herzustellen, gestörten Kontakt neu zu gestalten oder verworrene Beziehung zu klären.

Systemisches Arbeiten bildet seit vielen Jahren den Standard in einer Vielzahl beratender Kontexte. In der Organisationsberatung können bewährte Strukturen und Prozesse wie z.B. ein PDCA-Zyklus angewandt werden. Dieses strukturierte Arbeiten liefert in meiner Tätigkeit das Handwerkszeug zu effektiver Unterstützung bei Unternehmenskonflikten und Veränderungsprozessen.

Den PDCA Zyklus auf eine strukturierte systemische Beratung anzuwenden hat sich durch jahrelange Erfahrung bestens bewährt und ist ein von mir neu entwickeltes Model in der systemischen Unternehmensberatung.

Der Zyklus ist auf alle Unternehmensbereiche vielfältig einsetzbar und passt sich kontinuierlich und flexibel dem individuellen Veränderungsprozess an. Damit die Verbesserungsprozesse stetig und planbar erreicht und überprüft werden können.

Plan

  • Kennenlernen
  • Beratungsvertrag vereinbaren
  • Auftragsklärung / Was ist das Problem
  • Klares Beratungsziel definieren 
  • Form der Beratung
  • Entwicklung des individuellen Beratungsplan

DO

  • Informationsgewinnung, Hypothesenbildung
  • Arbeitsgruppen, Workshops
  • Kompetenzanalyse
  • Konfliktmanagement
  • Prozessbegleiter: Begleitung im Tagesgeschäft
  • Impulsbegleiter: Entwicklung und   Umsetzung der individuellen Lösungen

Act

  • Prozessorientierung: personelle und organisatorische Veränderungsprozesse
  • Ressourcen werden sichtbar gemacht und nachhaltig integriert
  • Erfolgsfaktoren als Mitarbeiter Motivation, Talente fördern
  • Transfersicherung
  • Vision und Ziele
  • Hoher Return of Invest

Check

  • Kontinuierliche Überprüfung der Zielerreichung
  • Prozessoptimierung: Soziogramme
  • Finden alternativer Verhaltensweisen
  • Prüfung des Einsatzes im Berufsalltag
  • Zirkuläre Fragen und Reflexion
  • Nachhaltigkeitsüberprüfung

Systemische Beratung heißt auch zu fragen, welchen Sinn hat der Konflikt momentan in unserem Unternehmen? Den Konflikt beispielsweise nicht als Feind sondern als Lösungsmöglichkeit im systemischen Kontext zu sehen, kann eine völlig neue Sichtweise eröffnen. Auch zu sehen, dass manche Konflikte abteilungsübergreifend sein können, sich Ereignisse wiederholen, fordert auf, genauer hinzusehen.

Das Unternehmen, die Organisation oder das Team im systemischen Kontext wird als Experte für das Lösen seiner Probleme betrachtet. Die systemische Beratung bietet konkrete Möglichkeiten zum sichtbar machen. Eingefahrene Strategien können in Veränderungsprozesse gelangen um nachhaltige Entwicklungsprozesse zu erzielen. Systemische Rückfragen laden ein den Konflikt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, diesen zu analysieren und neue Aufgaben abzuleiten.

Welche möglichen Vorteile bietet systemische Beratung im Unternehmen?

  • Lösung von Organisationskonflikten
  • Entwicklungsprozesse für Mitarbeiter
  • Fachkompetenz durch Klärung von interpersonellen Konflikten und häufig auch intrapersonellen Konflikten durch Evaluierung individueller Betrachtungsweisen
  • Hoher Return of Invest

Häufige Nebenwirkungen

Individuelle Lösungen und gute Ideen entstehen häufig, wenn neue Sichtweichen eingenommen, neue (oder alte) Ressourcen wachgerufen, die Zusammenhänge sichtbar und bestehende (Wirklichkeits-) Konstruktionen und Muster verflüssigt werden.

Die Fragestellung

Die systemische Beratung ist Interview, Technik, Intervention und Ausdruck einer systemischen Haltung. Diese Technik stellt eine – wenn nicht sogar die – grundlegende Intervention im Kontext der systemischen Beratung dar. Um einen Zugang zu den Zusammenhängen und Wirkfaktoren zu eröffnen, ist es wichtig, sich noch einmal den grundlegenden Ideen und Haltungen einer Unternehmensorganisation zu widmen. 

Was machen wir hier gerade?

Ist eine Frage, die sich Organisationen zwischenzeitlich immer wieder stellen. Und genau das kann durchaus positiv sein! In der Retrospektive auf die Unternehmenshaltung liegt die Chance, Beratungsprozesse bewusster zu strukturieren.

5 systemische Grundhaltungen

die eine Perspektive zur „Frage-Logik“ im Beratungsprozess eröffnen:

  • Allparteilichkeit & Neutralität & Neugier
  • Frühzeitige Stellungnahmen oder Bewertungen werden vermieden
  • Jede Seite wird anerkannt und alle Organisationsbeteiligten werden Berücksichtigt
  • Neutralität gewährleistet, dass systemische Berater ihren eigenen Erfahrungshintergrund unberücksichtigt lassen und den bisherigen Lösungsansätzen des Unternehmens wertschätzend gegenüber stehen können.
  • Neugier schafft eine Atmosphäre freundlicher Aufmerksamkeit und zeigt die Bereitschaft des Beraters, Neues zu erforschen
  • Allparteilichkeit vermeidet Polarisierung und somit Fragestellungen wie „ja/nein“, „richtig/falsch“, etc.

In Bezug auf systemische Fragen leitet sich aus dieser Haltung die Notwendigkeit ab, sehr genau den Kontext einer Organisation zu erfragen. So ist es z.B. erforderlich, zirkuläre Perspektiven auf die vorhandenen Interaktionen eines Systems und ihre reziproken Wirkungen zu erforschen.

  • Kontext
  • Jede Art von Bewertung ist kontextabhängig. Die Beschreibung von Konflikten sowie von Lösungen sind, i.d.R., eine Frage der entsprechenden Bewertung. So stellt sich u.a. im Bereich des Reframings oder auch bei der Suche nach dem Konfliktgewinn die Frage, in welchem Kontext ein Verhalten einen Sinn ergibt oder in welchem eher nicht. Die Kontextualisierung von System- und Problembeschreibungen stellt eine wichtige Informationsgrundlage für die systemische Beratung.

Im systemischen Interview ist das Erfragen des Kontextes ein erster konkreter Schritt in die Wirklichkeitskonstruktion von Unternehmen. Nach der Auftrags- und Zielabklärung werden Klienten aufgefordert ihre Systeme zu beschreiben, zu konkretisieren, zu differenzieren und zu klassifizieren. Eine nicht zu unterschätzende Funktion liegt dabei auch im Sortieren. Nicht selten fühlen sich das Unternehmen/Team dadurch bereits „aufgeräumter

  • Kompetenzfokus
  • Der Fokus auf Kompetenzen und Ressourcen innerhalb der Beratung ist als Wirkfaktor hinreichend beschrieben. Diese Grundhaltung soll nicht bedeuten, dass „jeder Haufen Mist zu Gold“ gemacht werden kann, sondern nur, dass ein „Haufen Mist zu einem bestimmten Kontext recht guten Dünger“ abgibt. Wenn es Unternehmen gelingt, ihre Ressourcen wiederzuentdecken, werden sie handlungsfähiger und mutiger und lernen, sich langsam wieder auf ihre eigenen Stärken zu verlassen. Klienten, die sich kompetent fühlen werden deutlicher die Idee entwickeln, dass sie proaktiv etwas an der Situation ändern können, als die, die darauf achten, mit welchen Versuchen und Anstrengungen sie in der Vergangenheit immer wieder gescheitert sind.

Es kann lohnenswert sein, erfolgreiche Strategien im Umgang mit Problemlagen hin zu erörtern. Auf welche guten Erfahrungen können sie zurückgreifen, welche Stärken hat das Unternehmen, das Team und worauf kann es sich trotz schwieriger Phasen immer noch verlassen. Das Anerkennen von z.B. gelungenem Coping wirkt zugleich stabilisierend und wertschätzend.

  • Zirkularität
  • Wahlmöglichkeiten vermehren und zusätzliche Perspektiven in einem System schaffen. Diese Haltung ermöglicht den Klienten, verschiedene „Bedeutungsgebungen“ zu erfassen, unterschiedliche Blickrichtungen mit einzubeziehen und ein Bewusstsein für vorherrschende Unternehmensmuster zu entwickeln.

In der Beratung wirken sich zusätzlich eröffnete Perspektiven hilfreich aus. Sie können Unternehmensmuster, Wechselwirkungen und Sinnzusammenhänge aufzeigen, aber auch insbesondere "ökologische" Auswirkungen von Veränderungen innerhalb eines Unternehmens oder eines Teams, verdeutlichen.

  • Lösungsfokus
  • Auch der Lösungsfokus bildet gleichsam Haltung und Intervention ab. Allein die Beschreibung einer Lösung impliziert, dass es eine Lösung gibt. Je konkreter und detaillierter Lösungszustände imaginiert werden, umso wahrscheinlicher erscheint die Erreichbarkeit eines solchen Zieles.

Bezogen auf die systemische Beratung bedeutet der Lösungsfokus, sehr genau in die potenziellen Ergebnisse und Lösungsvorstellung „hinein zu fragen“. Auswirkungen, mögliche Risiken, Reaktionen sowie Potenziale, die sich aus den Lösungen ergeben könnten, werden erfragt.

Eine strukturierte systemische Beratung hilft nicht nur bei der Lösung von Unternehmenskonflikten und eröffnet Entwicklungsprozesse für die Mitarbeiter, sondern auch beim Ziehen der „inneren Bilanz“: Getroffene Entscheidungen werden bewusst gemacht, Fehler verdeutlich und  Absichten und Ziele erhalten Klarheit. In der Summe ergeben sich daraus realistische Zukunftswege und ein hoher Return of Invest.

Erfolg besteht darin, dass man sich die Fähigkeiten, die im Moment gefragt sind, genau bewusst macht.

Perspektiven entwickeln. Lösungen erkennen.
Menschen auf dem Weg zu ihrem Erfolg zu begleiten,

das ist für mich mehr als ein Job. Es ist meine Berufung.

Psychologische Beratung Hofheim

Carmen Macharzina
Psychologische & Systemische Beraterin

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